Designetz
Zuverlässige Erkennung unzulässiger Netzzustände im Kontext der Energiewende
Das Verbundprojekt Designetz wurde zum 01. Januar 2017 gestartet und läuft bis Ende 2020. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Das Institut für Elektrische Energiesysteme beteiligt sich als einer der saarländischen Partner im Forschungsprojekt Designetz in den Arbeitspaketen AP3 Netzbetrieb und Systemdienstleistungen und AP6 IKT-Baukasten und integrierte Daten- und Diensteplattform mit den Arbeitsgebieten Netzberechnung und Netzschutztechnik.
Im Rahmen des Teilvorhabens des Instituts für Elektrische Energieversorgung werden die Einflüsse dezentraler Erzeugungsanlagen und flexibler Lasten auf die Arbeitsweise der Netzschutzsysteme in Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzen aufgezeigt, Lösungen identifiziert, geprüft und demonstriert. Dabei werden ein eigenes Netzberechnungsprogramm und eine Sekundärprüfeinrichtung mit Schutzgeräten verwendet. Netzbetreiber und Betreiber dezentraler Erzeugungsanlagen und flexibler Lasten können praxisgerechte Problemlösungen ohne Eingriff in den Netzbetrieb erarbeiten und demonstrieren. Die Lösungen werden auf Massentauglichkeit überprüft und sind als Referenzlösungen im Sinne von „Blaupausen“ verwendbar.Damit können die beteiligten Akteure unzulässige Netzzustände prädiktiv erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung von Versorgungsstörungen treffen.
